Kinder und Alkoholismus

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Alkoholismus

Es wurde herausgefunden, dass Alkoholismus in der Familie liegt. Kinder von Alkoholikern werden 4mal wahrscheinlicher selbst Alkoholiker.

Wenn Sie selbst Eltern sind, werden Ihnen folgende Fakten Angst einjagen. Falls Sie sich selbst die folgenden Fragen noch nicht gestellt haben, sollten Sie sie lesen. Denken Sie dabei bei jeder Frage an Ihr Kind, während Sie sie lesen.

  1. Also, als Eltern, was können Sie tun um zu verhindern, dass Ihr Kind ein Alkoholiker wird?
  2. Was können Sie tun, um Ihrem Kind zu helfen, falls es schon ein Alkoholiker ist?
  3. Mit welchem Alter, denken Sie, dass Ihr Kind anfängt mit Alkohol zu experimentieren?
  4. Wissen Sie warum Ihr Kind ein Alkoholiker werden könnte?
  5. Sind Sie sich sicher, in exakt diesem Moment, dass Ihr Kind kein Alkoholiker ist?

Wir halten Eltern immer darum an in solchen Situationen professionelle Hilfe hinzuzuholen und nicht zu versuchen selbst mit dem Problem fertig zu werden, anhand von den Informationen die sie auf dieser Seite erhalten haben. Der folgende Artikel sollte Ihnen einige Informationen geben, die Sie brauchen werden um diese Fragen zu beantworten. Ich bitte alle Eltern und Großeltern dringend darum sich alles genau durchzulesen.

Nutzen Sie so viele Informationen wie möglich um Ihr Kind daran zu hindern ein Alkoholiker zu werden oder den Alkoholismus Herr zu werden. Falls Sie das nämlich nicht tun, könnte Ihr Kind den Preis dafür zahlen und den Rest seines Lebens ein Sklave des Alkohols sein.

Übrigens sind betrunkene Fahrer die Hauptursache von Autounfällen mit tödlichem Ausgang. Wie würden Sie sich, als Mutter oder Vater, fühlen, wenn Ihr Kind einen Unfall verursacht und dabei jemandes Sohn oder Tochter tötet? Wenn Sie den Alkoholismus Ihres Kindes verhindern, retten Sie vielleicht nicht nur sein Leben, sondern möglicherweise auch das eines anderen Kindes.

Siehe auch:

Kinder und Depression

Kinder und Drogen

 

Kinder von Alkoholikern

Einer von fünf erwachsenen Amerikanern ist mit einem Alkoholiker im Haushalt aufgewachsen. Kinder- und Jungendpsychologen sind sich sicher, dass diese Kinder ein größeres Risiko haben, an emotionalen Problemen zu leiden, als Kinder deren Eltern keine Alkoholiker sind. Alkoholismus liegt in der Familie und Kinder von Alkoholikern werden 4mal wahrscheinlicher selbst Alkoholiker. Die meisten Kinder von Alkoholikern wurden zuhause vernachlässigt oder missbraucht.

Ein Kind aus einer solchen Familie kann eine Vielzahl an Problemen aufweisen:

Schuld. Das Kind sieht sich selbst als den Hauptgrund dafür, dass Mutter oder Vater trinken.

Angst. Das Kind macht sich ständig Sorgen um die Situation zuhause. Er oder sie könnten Angst davor haben, dass ein Elternteil krank wird oder sich verletzt. Sie könnten auch Angst vor Streits oder Gewalt zwischen den Eltern haben.

Peinlichkeit. Die Eltern geben dem Kind das Gefühl, dass es zuhause ein schreckliches Geheimnis gibt. Das beschämte Kind lädt dadurch keine Freunde nach Hause ein und hat dadurch auch Angst jemandem davon zu erzählen.

Unfähigkeit eine enge Beziehung zu führen. Das Kind wurde mehrere Male von trinkenden Eltern enttäuscht, was dazu führt, dass er oder sie anderen nicht mehr vertraut.

Verwirrung. Der alkoholisierte Elternteil ändert plötzlich seine Stimmung von nett/liebevoll zu wütend, ungeachtet dem Verhalten des Kindes. Ein regulärer Zeitplan, welcher sehr wichtig für ein Kind ist, existiert nicht, da sich Schlafens- und Essenszeiten ständig ändern.

Wut. Das Kind ist wütend auf die trinkende Mutter oder den trinkenden Vater, da sie ständig Alkohol trinken. Das Kind könnte auch Wut gegenüber dem nicht trinkenden Elternteil fühlen, da dieser sie nicht unterstützt oder beschützt.

Depression. Das Kind fühlt sich allein gelassen und hilflos, das es die Situation nicht ändern kann.

Obwohl das Kind versucht den Alkoholismus geheim zu halten, können Lehrer, Verwandte, andere Erwachsene oder Freunde mitbekommen, dass etwas nicht stimmt.  Kinder- und Jungendpsychologen sind der Meinung, dass die folgenden Signale ein Zeichen dafür sein können, dass es zuhause ein Alkoholproblem gibt:

  • Versagen in der Schule, Schulschwänzen
  • Mangel an Freunden, Rückzug von Klassenkameraden
  • Strafbares Verhalten, wie zum Beispiel Diebstahl oder Gewalt
  • Ständige körperliche Beschwerden, wie zum Beispiel Kopf- oder Bauchschmerzen
  • Missbrauch von Drogen oder Alkohol
  • Aggressives Verhalten gegenüber anderen Kindern
  • Generell riskantes Verhalten
  • Depressionen oder selbstmörderische Gedanken bzw. Verhalten

Einige Kinder von Alkoholikern verhalten sich wie verantwortungsvolle „Eltern“ innerhalb der Familie und unter den Freunden. Sie werden mit dem Alkoholismus fertig, indem sie während ihrer Schulzeit kontrollierte, erfolgreiche „Overachiever“ sind und sich aber gleichzeitig von anderen Kindern und Lehrern emotional entfernen. Ihre emotionalen Probleme zeigen sich dadurch wahrscheinlich erst, wenn sie erwachsen werden.

Ob die Eltern der Kinder professionelle Hilfe gegen den Alkoholismus bekommen oder nicht, den Kindern kann es helfen in lehrreichen Programmen oder Selbsthilfegruppen für Kinder von Alkoholikern teilzunehmen. Frühe und schnelle Hilfe ist ebenso wichtig um weiteren Problemen des Kindes vorzubeugen, unter anderem auch Alkoholismus. Kinder- und Jungendpsychologen können solche Probleme in Kindern von Alkoholikern erkennen und behandeln. Sie können dem Kind auch helfen zu verstehen, dass sie nicht der Grund für das Alkoholproblem der Eltern sind.

Die Behandlung kann auch Gruppentherapien mit anderen Kindern oder Jugendlichen beinhalten, was die Isolierung, als Kind eines Alkoholikers, reduziert. Kinder- und Jungendpsychologen arbeiten oft mit der gesamten Familie der Kinder, vor allem dann, wenn der trinkende Elternteil den Alkoholismus aufgegeben hat. Dabei helfen sie der Familie einen Weg zu entwickeln wie sie besser miteinander umgehen.

 

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