Kinder und Drogen

1
133
Kinder und Drogen
Jugendliches Mädchen mit Drogen - Symbolbild

Warum nehmen unsere Kinder Drogen?

Jeden Tag nehmen Kinder Drogen um den Sorgen und dem Stress ihrer Leben zu entfliehen. Kinder können Drogen nehmen, obwohl die Eltern alles richtig gemacht haben. Es gibt keine Garantie beim Kinder großziehen. Allerdings ist es so, dass Kinder häufiger zu Drogen greifen, wenn ihre Eltern keine aktive Rolle in ihren Leben spielen.

Es gibt ein Sprichwort: „Es ist besser eine falsche Entscheidung getroffen zu haben, anstatt keine getroffen zu haben.“ Wenn Sie eine falsche Entscheidung in Sachen Erziehung getroffen haben, dann können Sie diesen Fehler korrigieren. Gar nichts zu tun, kann allerdings Ihr Kind töten.

Die Meth Epidemie

Was ist Meth?

Es ist eine Abkürzung und Umgangssprache für – Methamphetamin. Dazu zählen auch Crystal, Crystal Meth, Crank, Glas, Ice, Speed oder Tina. Es ist eine starke, abhängig machende Droge, welche synthetisch hergestellt wird. Sie führt im Gehirn dazu, dass ein Stoß Dopamin frei gesetzt wird, was ein „High“ erzeugt, welches für 6 bis 24 Stunden anhält.

Genau wie Kokain, kommt Meth in zwei verschiedenen Formen: Pulver und kleinen Brocken. Als Pulver hat es normalerweise eine weiße Farbe, ist geruchlos und schmeckt bitter. Es kann geschnupft, geraucht, gegessen, in einem Getränk aufgelöst und getrunken oder geschmolzen und gespritzt werden. Die reinere Form der Droge, wird „Crystal“, „Glas“ oder „Ice“ genannt. Es kommt in der Form von kleinen durchsichtigen Kristallen, die normalerweise geraucht oder gespritzt werden. Meth kann auch in kleinen, farbigen Tablettenform vorkommen, ist aber nicht üblich.

Wie wird Meth hergestellt?

Um Methamphetamin herzustellen ist ein Kochprozess nötig, der mehrere Schritte erfordert. Die Schlüsselzutat hierbei ist Ephedrin oder auch sein Cousin Pseudoephedrin. Beide sind in rezeptfreien Medikamenten gegen Erkältungen, Husten und Allergien enthalten. Weitere Chemikalien sind nötig um das Ehedrin oder Pseudoephedrin zu Isolieren und es in eine Form zu bringen, in der es für den Konsum geeignet ist. Diese Chemikalien können billig sein, alltägliche Haushaltsgegenstände, wie zum Beispiel Ammoniak, Natriumhydroxid und roter Phosphor, abgekratzt von Streichholzschachteln. Von Anfang bis Ende, braucht der Koch Prozess ca. 48 Stunden und kann gefährlich sein. In ein oder mehreren Stadien muss die Lösung erhitzt werden, was giftige Gase freisetzt oder eine Explosion hervorrufen kann.

Wie Meth den Körper zerstört

Was mach das „High“ von  Methamphetamin so attraktiv für junge Menschen? Leute die Meth genommen haben, berichten von einem plötzlichen „Rausch“ der Vergnügen und Glück oder ein länger anhaltendes Verspüren von Euphorie auslöst, des Weiteren sei erhöhte Energie, Konzentration, Selbstvertrauen, sexuelle Leistungsfähigkeit und das Gefühl von Begehrtheit zu spüren. Allerdings ist nach diesem ersten Versuch mehr und mehr nötig um das gleiche Gefühl erneut zu erreichen und aufrecht zu halten.

Wie mit den meisten illegalen Drogen dieser Art, kann die Einnahme von Meth permanenten Schaden an Körper und Geist verursachen.

Nach mehreren Einnahmen fordert Methamphetamin seinen Tribut von Körper und Geist. Es beraubt dem Drogensüchtigen der körperlichen Gesundheit, kognitiver Fähigkeiten, der Libido, gutes und gesundes Aussehen und der Fähigkeit Vergnügen zu verspüren. So reagieren Körper und Geist auf den mehrfachen, über einen längeren Zeitraum stattfinden Gebrauch von Meth.

Meth und das Gehirn

  • Meth setzt einen Stoß an Dopamin frei, welcher einen Rausch des Vergnügens oder ein länger anhaltendes Verspüren von Euphorie auslöst.
  • Mit der Zeit zerstört Meth die Dopamin Rezeptoren, was es unmöglich macht Vergnügen oder Glück zu fühlen.
  • Obwohl diese Bereiche für das Empfinden mit der Zeit heilen können, zeigt die Forschung, dass der Schaden an den Kognitiven Fähigkeiten permanent sein könnte.
  • Konstanter Missbrauch der Droge kann zu psychotischen Störungen führen, darunter z.B.: Paranoia, Schlafstörung, Angst, extreme Aggression und Halluzinationen. Es kann sogar zum Tod führen.

„Es gibt eine ganze Menge an Gründen für den ersten Versuch von Methamphetamin,“

erklärt Dr. Richard Rawson, Direktor des UCLAs Integrated Substance Abuse Programs. „Allerdings ist der Grund, nach dem ersten Versuch immer der gleiche…ihnen gefällt die Wirkung, die die Droge auf ihr Gehirn hatte.“ Menschen die Meth genommen haben, beschrieben einen plötzlichen Rausch des Glücks und Vergnügens, der einige Minuten anhält, welcher von einem „Euphorie-High“ gefolgt ist, welches zwischen 6 und 12 Stunden anhält. Das alles ist die Folge des übermäßigen Freisetzens des chemischen Dopamins, einem Neurotransmitter, der Glück und Vergnügen steuert. Alle verbotenen Drogen führen zu einem Freisetzen von Dopamin, sogar Alkohol und Nicotin, erklärt Dr. Rawson, „aber Meth ist die Mutter aller Dopamin Ausschüttungen.“

Zum Beispiel, in einem Laborexperiment an Tieren: Sex führt dazu, dass der Dopamin-Level von 100 auf 200 Einheiten springt. Kokain führt zu einem Sprung auf 350 Einheiten. „Mit Methamphetamin ist ein Sprung vom Basiswert auf 1250 Einheiten messbar, das ist ca. das 12fache, von der Reaktion auf Essen, Sex oder anderen Vergnügen, “ sagt Rawson. „Das ist fernab von allem, was von normalen Aktivitäten erreicht wird. Das ist auch einer der Gründe, warum Leute, welche Methamphetamin genommen haben, von einem euphorischem Gefühl erzählen, was mit nichts vergleichbar ist, dass sie je erlebt haben.“ Wenn dann die Droge in ihrer Wirkung nachlässt, fühlt der Nutzer eine tiefe Depression und fühlt das Verlangen die Droge erneut zunehmen um einen „Crash“ zu vermeiden.

Wenn Drogensüchtige die Droge immer wieder zu sich nehmen, verändert die Droge sogar das Gehirn. Sie zerstört die Verknüpfungen im Bereich des Gehirns, der für Glück zuständig ist und macht es damit zunehmen schwerer und unmöglich Glück oder Vergnügen zu empfinden. Obwohl Studien gezeigt haben, dass diese Verbindungen nachwachsen können, kann dieser Prozess Jahre dauern und die Heilung kann unter Umständen nie ganz abgeschlossen werden. Eine Abhandlung von Dr. Nora Volkow, Direktorin des National Institute on Drug Abuse, untersucht Hirnscans von mehreren Drogenabhängigen, welche seit 14 Monaten kein Meth mehr zu sich genommen haben. Dort ist zu sehen, dass der größte Teil ihrer geschädigten Dopamin Rezeptoren nachgewachsten ist, allerdings zeigt sich noch keine Verbesserung in den Kognitiven Fähigkeiten, die von der Droge beschädigt wurden. Nach mehr als einem Jahr Abstinenz der Droge zeigen die ehemaligen Abhängigen noch immer starke Beeinträchtigungen in den Erinnerungen, Urteilsvermögen und motorischen Koordination, ähnlich wie bei Patienten die an der Parkinson-Krankheit leiden.

Neben den Beeinträchtigungen der kognitiven Fähigkeiten können die Veränderungen im Gehirn auch zu verstörendem, sogar brutalem Verhalten führen. Methamphetamin, wie alle Simulationen, führt dazu, dass das Gehirn hohe Mengen an Adrenalin ausschüttet. Die Reaktion des Körpers darauf ist Angst, Schlaflosigkeit und fokussierte Aufmerksamkeit, auch „tweaking“ genannt. Wenn Menschen „tweaken“, zeigen sie ein abnormal hyperaktives und besessenes Verhalten, so tat dies auch Candy, die Schwester der Journalisten Thea Singer, während iherer Meth Exzessen. „Wenn sie high war, was sie fast immer war, musste sie am Computer sitzen – mit Programmen rumspielen um sie schneller laufen zu lassen oder Werbegeschenke im Internet bestellen,“ schreibt Singer. „Als der Computer uninteressant wurde, war sie besessen davon Müllcontainer zu durchsuchen – um Audio Equipment hinter Elektroläden zu retten oder Stifte hinter Büroläden.“ Starker und chronischer Missbrauch der Droge kann auch zu psychotischem Verhalten führen. Z.B.: Paranoia, Aggressionen, Halluzinationen oder getrübter Wahrnehmung. Einige Abhängige sind auch dafür bekannt, Insekten unter ihrer Haut krabbeln zu spüren. „Er zupft und zupft und zupft an sich selbst herum, als ob Insekten in seinem Gesicht wären,“ erzählte die Mutter eines Methabhängigen der Newsweek. „Er reißt sich die Kleider vom Leib und wickelt sie sich um den Kopf.“ Der gleiche Artikel erzählt auch die Geschichte eines ehemaligen Abhängigen, der bis zum heutigen Tage nicht auf die Toilette gehen kann, ohne dabei die Tür zu verbarrikadieren, weil er immer noch das Gefühl hat, jemand sei hinter ihm her.

Sichtbare Zeichen

  • Meth führt zur Zerstörung und Abbau von Bindegewebe und Blutgefäßen, was die Fähigkeit des Körpers hemmt, sich selbst zu heilen.
  • Akne treten auf, Wunden brauchen länger um zu heilen und die Haut verliert ihren Glanz und ihre Elastizität, was den Drogenabhängigen älter aussehen lässt. Sogar Jahrzehnte älter.
  • Schlechte Ernährung, Zähne-knirschen und schlechte Mundhygiene resultieren in Karies und schlussendlich in Zahn Verlust.

Einer der am meisten sichtbaren Effekte von Meth ist die Veränderung des Aussehens von Abhängigen. Da Meth dazu führt, dass die Blutgefäße sich zusammenziehen, wird der Blutfluss zu einigen Teilen des Körpers abgeschnitten. Häufiger Gebrauch der Droge kann dazu führen, dass die Blutgefäße zerstört werden und so das Gewebe zerstört wird. Dies führt zu Wunden und dazu, dass der Körper sich nicht mehr selbst heilen kann. Die Nutzer werden oft von Akne befallen und Wunden brauchen länger zum heilen. Die Haut verliert ihren Glanz und ihre Elastizität. Einige Abhängige sind mit kleinen Wunden übersät, was daher kommt, dass sie wie besessen an ihrer Haut zupfen und reißen, da sie unter der Halluzination leiden, dass Insekten unter ihrer Haut krabbeln. Eine Störung mit dem Namen Formikatio.

Zusätzlich führen Stimulanzien wie Meth dazu, dass der Abhängige anstrengende physische Aktivitäten betreibt, während der Appetit unterdrückt wird, was zu einem enormen Gewichts Verlust führen kann. Eine attraktive Kombination für viele Menschen, die anfangen Meth zu nehmen. Obwohl die Gesellschaft eine dünne Figur idealisiert, sehen stark Abhängige oft dürr und gebrechlich aus. Ihre tage- oder wochenlangen Meth „Trips“ sind normalerweise von Zähne-knirschen, schlechter Ernährung und schlechter Hygiene begleitet, was zu einem Mund voller kaputter, gelber und verrotteter Zähne führt.

Während das Meth High den Nutzer das Gefühl gibt mehr Selbstvertrauen zu haben, schöner und begehrter zu sein, arbeitet die Droge genau entgegengesehen dazu, da sie sie unattraktiver macht. „Einige Leute hatte ich hunderte Male hier drin. Ich kann mir einen Zeitraum von 10, 15 oder 20 Jahren anschauen und sehen wie sie sich verändert haben.“ sagt Debuty Brett King, vom Oregon Multnomah County Sheriff Department. „Einige waren ziemlich attraktiv, als sie anfingen ins Gefängnis zu müssen: Junge Leute, voller Leben und Gesundheit, die alles zu haben schienen…und jetzt sind sie nur noch eine Hülle dessen, was sie einst waren.“ Interessiert an dem Effekt der Droge, hat King angefangen Polizeifotos derer zu sammeln, die immer wieder mit Meth in ihrem Blut eingeliefert wurden. Eines dieser Gesichter hinterließ einen besonderen Eindruck bei King, das von Theresa Baxter: „Sie kam hierher, stand klar unter dem Einfluss von Methamphetamin. Sie sah furchtbar aus. Sie sah mindestens 20 Jahre älter aus, als sie tatsächlich war. Sie hatte keine Zähne mehr. Als ich in ihre Akte sah, sah ich, dass einst eine sehr hübsche junge Frau gewesen ist.“

Meth Mund

  • Der „Meth Mund“ zeigt sich durch kaputte, verfärbte und verrottete Zähne.
  • Die Droge führt dazu, dass die Speicheldrüsen austrocknen, was dazu führt, dass die Säure im Mund die Zähne ungehindert angreifen kann – Karies ist die Folge.
  • Die Zähne werden weiter geschädigt, wenn die Abhängigen mit den Zähnen knirschen, zuckerhaltige Nahrung verschlingen und ihre Zähne für lange Zeit nicht putzen.

Ein bekanntes Zeichen für Meth Missbrauch ist der extreme Verfall der Zähne, ein Zustand der in den Medien als „Meth Mund“ bekannt wurde. Menschen die Meth nehmen, haben oft schwarze, verfärbte oder verrottete Zähne, welche oft nicht mehr zu retten sind, sogar bei jungen oder einmaligen Nutzern. Die genauen Gründe für den „Meth Mund“ sind nicht bekannt. Viele Berichte führen es auf die Effekte der enthaltenen Chemikalien zurück. Zum Beispiel wasserfreies Ammoniak (Bestandteil von Dünger), roter Phosphor (Enthalten in Streichholzschachteln) und Lithium (Bestandteil von Batterien). Diese Stoffe könnten beim Rauchen oder Schnupfen dazu führen, dass der schützende Zahnschmelz angegriffen wird. Allerdings ist es wahrscheinlicher, dass diese Art von Zahnschäden durch Nebeneffekte von einem Meth High auftreten.

Wenn Meth eingenommen wird, schrumpfen die Blutgefäße, was den stetigen Blutfluss unterdrückt, welcher für den Mund wichtig ist um gesund zu bleiben. Mit wiederholtem Schrumpfen, sterben die Blutgefäße ab und das Gewebe im Mund bildet sich zurück. Zur gleichen Zeit führt Meth zu einem trockenen Mund, dadurch wird nicht mehr genug Speichel produziert, um die starken Säuren des Mundes zu neutralisieren. Diese Säuren greifen so die Zähne an und erzeugen Schwachstellen, welche leichter von Karies betroffen werden. Karies wird dann noch verstärkt, durch das typische Verhalten eines Meth Highs – Dem Verlangen nach süßem Essen oder Getränken,  Exzessives Zähne-knirschen und keine Mundhygiene wie Zähneputzen.

Wie weit die Zähne verfallen, unterscheidet sich abhängig vom Abhängigen. Ein Bericht im Journal of Periodontology von 2000 schreibt, dass Nutzer, welche Meth schnupften bedeutend schlechtere Zähne hatten, als die, welche Meth rauchten oder spritzen. Allerdings hatten alle Nutzer mit Zahnproblemen zu kämpfen. Es ist dabei auch nicht unbedingt abhängig davon, wie lange die Person die Droge eingenommen hat. „Ein Herr, den ich behandelte, sagte er hätte die Droge für 4 Monate genommen. Er hatte nur mehr die Spitzen seiner Zahnwurzeln im Mund,“ sagt Dr. Athena Bettger, eine Zahnärztin welche zweimal in der Woche im Multnomah County Jail in Portland arbeitet. „Hingegen sagte ein anderer Patient, welchen ich auch behandelte, er habe die Droge für mehr als 4 Jahre genommen…Ich glaub ich musste ihm nur 3 Zähne ziehen und einige Füllungen wegen Karies machen.“

Zahnärzte wie Dr. Bettger, die in Gefängnissen arbeiten, haben einige der schlimmsten Fälle von „Meth Mündern“ gesehen. Die Jungendvollzugsanstalten spüren dies in ihren Budgets. Im August 2005, berichtete National Public Radio, dass die Zahnarzt-Kosten im Minnesota Department of Correction sich verdoppelt haben in den letzten 5 Jahren. Hauptsächlich da ehemalig Meth-Süchtige besonders viel zahntechnische Arbeit erfordern, was extra Kosten hervorruft. Obwohl es keine handfesten Studien zu diesem Phonemen gibt, hat die Theorie ihre Unterstützer. Dr. Chris Heringlake, ein Zahnarzt in der St. Cloud Correctional Facility in Minnesota, erzählte National Public Radio, dass er einen „Meth Mund“ zum ersten Mal vor 8 Jahren gesehen hat. Heute sieht er einen jeden Tag. Dr. Bettger hat diesen Trend in Oregon ebenfalls beobachtet: „Der generelle Trend den ich bemerke, ist ein undefinierter Anstieg. …Es gibt mehr und mehr Zähne die Unterstützung brauchen und es gibt mehr und mehr Insassen die Unterstützung brauchen.“

Andere Effekte von Meth auf den Körper

  • Erhöhter Herzschlag
  • Unorganisiertes Leben
  • geschwächtes Immunsystem
  • Schädigung der Leber
  • Zuckungen
  • Extremer Anstieg der Körpertemperatur, welcher das Gehirn schädigen kann
  • Schlaganfälle
  • Tod

Robo Tripping

Eine neue Gefahr macht sich unter unseren Kindern breit. Sie nennt sich „Robo Tripping“. Es ist die Folge eines Husten Sirups namens „Robitussin“ oder auch nur „Tussin“. Kinder trinken eine ganze Flasche davon oder auch mehr um „high“ zu werden.

Robitussin enthält Dextromethorphan, auch bekannt als DXM. Es ist ein semisynthetisches Narkosemittel, welches legal erhältlich ist, zumindest in den Vereinigten Staaten und vielen anderen Ländern. Es ist in den meisten Husten Sirups enthalten, besonders in jenen, die „DM“ oder „Tuss“ im Namen tragen. Solchen wie Robitussin, welcher eine Kombination aus Guaifenesin, Pseudoephedrin und Dextromethrophan (DXM) ist. Es ist das DXM, dem beim Robo Tripping nachgesuchtet wird. DXM ist ein entfernter Verwandter von Morphium. Es beeinträchtigt die physische Koordination, erzeugt ein Gefühl von Euphorie, Verwirrtheit und löst Halluzination aus. Robitussin ist nicht der einzige Hustensaft mit dieser Zutat. Sie müssen deshalb dringen herausfinden welche Medikamente Ihre Kinder zu sich nehmen.

Die Effekte von Dextromethorphan

  • Dextromethorphans emotionale Wirkung: Hebt die Stimmung, Euphorie, visuelle und hörbare Halluzination, Trennung von Körper und Geist, kreative traumähnliche Erlebnisse, einige berichten von einfühlsamen Gefühlen, Vergebung, warme Gefühle gegenüber anderer.
  • Physische Wirkung: Geweitete Pupillen, visuelle und hörbare Halluzination, verringerte sexuelle Funktion, Verwirrung und Desorientierung, sensible Haut, unkoordinierter „Zombie-ähnlicher“ Gang.
  • Negative Physische Wirkung: Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Juckreiz, Ausschlag, errötete Haut, Durchfall, Fieber, erhöhter Blutdruck, einige berichten davon sich isoliert und abgekapselt zu fühlen. Außerdem ist der Körper nicht mehr in der Lage die Körpertemperatur richtig zu regeln, was in Situationen wie in einer Disko zu einem Hitzschlag führen kann.

Es gibt einige Plattformen im Internet, auf denen Eltern sich vergewissern können, ob ihr Kind ein Fall von „Robo Tripping“ ist.

Dextromethorphan Plateaus

DXMs zeigen sich in Plateaus. Höhere Dosen DXMs, verändern den Effekt der Droge. Höhere Dosen bedeuten gleichzeitig einen stärkeren Effekt und auch, dass andere Effekte dominieren. Es gibt vier verschiedene Plateaus.

  • Das erste Plateau: Leichtes Gefühl gleichzeitig betrunken und high zu sein. Farben scheinen „anders“ zu sein, z.B.: Tiefer oder farbiger.
  • Das zweite Plateau: Visuelle Halluzination. Halluzination bestehen aus Flächen, Strudeln oder Blasen aus Farben, die sich durch die Gegend bewegen. Fühlen eines „Körper Highs“, negative Effekte, wie Übelkeit, überschatten dieses Gefühl jedoch oft. Koordination ist beeinträchtigt, Doppelt-sehen ist ein Kennzeichen für das zweite Plateau.
  • Das dritte Plateau: Nun übernehmen die psychosomatische Effekte von DXM. Es herrscht eine alternative Form des Bewusstseins, was dieses Plateau dominiert. Die Sensorik ist ernsthaft eingeschränkt, vor allem das Sehen ist dabei getrübt.
  • Das vierte Plateau: Es kommt eine totale Körper/Geist Trennung vor. Verlust einiger oder aller Sinne. Es ist keine Bewegung möglich, keine Reaktion auf Reize. Halluzinationen über Begegnungen mit Gott oder Aliens zusammen mit komplett irrationalem Denken. Das größte Risiko auf diesem Plateau sind Hirnschäden.

Die Wahrheit ist, viele Kinder sind bereits an einer Überdosis Husten Sirup gestorben. Teilweise nehmen sie sogar Erkältungsmedikamente um ein High zu erreichen.

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here